Sewing hacks: sewing preparations #2

September 10, 2017

Und hier folgt Teil 2 der Vorbereitungen ;)

 

Ihr braucht: Stoff, Schnittmuster, Stecknadeln, Schneiderkreide, Kopierpapier, Kopierrad, Geodreieck, Stoffschere, Unterlage/Matte

 

 

 

1. Den Schnitt im richtigen Fadenlauf und platzsparend auf den Stoff stecken. Ich verwende die dünnen Stahlkopfstecknadeln. (Grund dazu wird gleich erklärt)

2. Mit der Schneiderkreide wird die Schnittmusterkante nachgezeichnet. Ja ich weiß... es ist am Anfang ungewohnt mit der Kreide zu zeichnen, weil man einen Stift gewöhnt ist. Ihr müsst einfach probieren was euch besser liegt. Es ist aber auch so dass es unterschiedliche Kreiden gibt und nicht jede Kreide auf jedem Material gut hält.
Damit es einfacher geht mit der Kreide zu zeichnen verwende ich als Hilfe IMMER ein Geodreieck! (Auch bei runden Linien, man kann das Lineal ja stückweise mitdrehen.) Dadurch könnt ihr den Stoff mit dem Lineal "festhalten" und er verrutscht nicht. Ich bekommt klare Linien und auch bei elastischen Stoffen solltet ihr keine Probleme mehr haben, dass euer Stoff unter den Händen wegrutscht. Damit das Lineal flach liegen kann verwende ich eben diese Stahlkopfstecknadeln, da sie flach sind und das Lineal nicht ständig herumwackelt ;)

3. Nachdem ihr alle Schnitte bezeichnet habt, könnt ihr mit dem Lineal dann noch zusätzlich die Nahtzugabe dazugeben. Mit einem Geodreieck geht es ganz schnell, da die cm Abstände ja eingezeichnet sind.

4. Nachdem ihr die Schnittteile dann ausgeschnitten habt, steht ihr vor dem Problem, dass ihr nur auf einer Seite die Bezeichnung der Schneiderkreide sehen könnt. Um Zeit zu sparen (Schnitt abnehmen, Stoffteil umdrehen, Schnitt wieder draufstecken, Rückseite bezeichnen) gibt es so etwas wie ein Kopierpapier (unterschiedliche Firmen haben unterschiedliche Eigenschaften. Meines ist von Prym und lässt sich erst beim Waschen entfernen). Das Papier gibt es in unterschiedlichen Farben (rot, blau, gelb weiß) und um es richtig verwenden zu können benötigt ihr auch noch ein Kopierrad (es funktionieren auch andere Gegenstände, aber ich würde jedem so ein Rad ans Herz legen).

5. Und wie funktioniert das jetzt? Ihr legt das Papier mit der beschichteten Seite nach oben, platziert euer ausgeschnittenes Teil darauf (mit Schnitt!) und "radelt" mit dem Kopierrad die Schneiderkreidenbezeichnung nach. Auch hier nehme ich wieder das Lineal zur Hilfe, damit nichts verrutscht und die Linien gerade werden.

6. Und wenn ihr fertig seit und das Teil umdreht, habt ihr auf der Rückseite die Bezeichnung! Yay

Zum Kopierpapier: Es gibt welches das verschwindet, wenn man es bügelt/dampft und welches, welches erst beim Waschen verschwindet. Je nachdem zu was man es benötigt, verwendet man eines der Beiden. Ihr könnt damit auch auf der Vorderseite eures Cosplays Markierungen setzen oder ähnliches. Auch zum Transferieren von Stickmustern eignet es sich ganz gut. Und wenn man es dann andampft, verschwindet es wieder ;)
Als ich damals von diesem Kopierpapier das erste mal gehört hab, war ich total geflasht - weil ich hab mich immer gefragt wie man die Bezeichnung auf die andere Stoffseite bekommt XD

Achtung: Wenn ihr dünne Materialien habt, oder Kunstleder, müsst ihr vorsichtig sein, da das Rädchen Spuren hinterlassen kann. Und ihr wollt euren Stoff ja nicht zerstören!

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